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Baupläne fertiggestellt

Im Auftrag des Trägervereins hat die Mülheimer Planungsgesellschaft mbH Rainer Dittrich, die schon das Ledermuseum umbaute, alle Baupläne für den Umbau der Dreherei fertiggestellt. In Wochenlanger Vorarbeit haben die Vereine ihre Wünsche geäußert, die dann das Büro von Herrn Dittrich umgesetzt hat. Parallel haben Bausachverständige die Kosten für die Sanierung festgelegt. Für die Modelle der Eisenbahnfreunde  ist eine rund 500 m²  große Ausstellungsfläche  in der 1. Etage geplant.  Die  Multifunktionsräume im südlichen Gebäudeteil und die Aktionsflächen in der Ausstellungshalle soll allen interessierten Vereinen, Firmen, Gruppen usw. zur Verfügung stehen. Für eine größere Ansicht des Plans klicken Sie auf das Bild.


Erste Versammlung

Am 8. Januar wurde die erste Versammlung des neugegründeten Trägervereins im Autohaus Obermann abgehalten. Wichtigste Tagesordnungspunkte waren die Verabschiedung der neuen Satzung, der Geschäftsordnung und die Wahl des ersten Vorstandes. Zum Vorsitzenden wurde Martin Menke, zum 2. Vorsitzenden Heinz Obermann, zum Kassierer Bernd Oehlert und zum Beisitzer, der die Geschäftsstelle betreut, Prof. Hans Ahlbrecht gewählt. Wichtigste Aufgabe des neuen Vorstandes ist es eine Kostenermittlung aufzustellen und Sponsoren zu finden. In  den nächsten Tagen wird beim Finanzamt ein Antrag auf Anerkennung der Gemeinnützigkeit gestellt.


Der Vorstand des Trägervereins: Martin Menke, Bernd Oehlert, Heinz Obermann, Prof. Hans Ahlbrecht


Nachdem sich alle im Mülheimer Rat vertretenen Fraktionen für den Erhalt der denkmalgeschützten alten Dreherei (Jugendstilhalle) auf dem Gelände des ehemaligen DB-Ausbesserungswerkes Mülheim-Speldorf ausgesprochen haben, haben der Nutzfahrzeugsammler Heinz Obermann als Mitglied der Nutzfahrzeug Veteranen Gemeinschaft, Mitglieder der Eisenbahnfreunde Mülheim, der Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft-EVAG, der Mülheimer Vogelfreunde und des Mülheimer Geflügelzuchtvereins von 1869/1895 einen Trägerverein gegründet. Einziges Ziel des Vereins ist es das stark sanierungsbedürftige Denkmal dauerhaft zu erhalten, zu bewirtschaften und als Haus der Vereine der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Auf dem langen Weg dorthin haben die Bieter schon die Internetversteigung gewonnen, eine Juri von dem Nutzungskonzept überzeugt und zahlreiche Gespräche mit Bausachverständigen geführt.

 

Falls mit Unterstützung der Stadt, der Mülheimer VerkehrsGesellschaft mbH, von Stiftungen und Mitbürgern das ehrgeizige Projekt gelingt, sollen in dem rund 2500 m² großen Denkmal regelmäßige Vereinstreffen, Ausstellungen und Aktionstage stattfinden. Dauerhaft zu sehen sein werden viele historische Straßenbahnen, die von hier zu Ruhrgebietsrundfahrten starten, betriebsfähige Oldtimer-Nutzfahrzeuge, Mülheim als Modell im Maßstab 1:100 mit allen Bahnlinien, vielen öffentlichen Gebäuden, Fabriken und Privathäusern, Dokumentationen zur Kleintierzucht, zur Bergbau- und Montangeschichte der Region usw.

 

Für weitere Informationen steht der Vorstand gerne zur Verfügung. In regelmäßigen Abstanden werden wir über die weitere Entwicklung informieren.